Intensivtherapie in der Neurologie speziell für:

  • Schlaganfallpatienten (Apoplex)
  • Para- und Tetraplegie (Querschnittslähmung) 
  • Schädelhirntrauma
  • Gehirnblutung 
  • und andere neurologische Ereignisse

Beschreibung:

Intensivtherapie in der Neurologie ist eine speziell auf den Patienten abgestimmte Haltungs- und Bewegungstherapie zur Erhaltung, Verbesserung und Wiedererlangung von verschiedenen Körperfunktionen. Voraussetzung hierfür ist die Analyse und Interpretation von sensomotorischen Funktions- und Entwicklungsstörungen sowie Schmerzzuständen.

 

Es werden dabei krankhafte und gestörte Bewegungsmuster verbessert und/oder normalisiert. Die bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems werden durch sensomotorische Funktionen gefördert und bewusst ausgenutzt.

 

Die Therapieziele sind individuell auf die Art und Schwere Ihrer Erkrankung und auf Ihre persönliche Lebenssituation zugeschnitten.

 

Behandlungsablauf:

Zu Beginn der Therapie wird gemeinsam mit dem Patienten ein Interview durchgeführt und ein Fragebogen ausgefüllt. Hier wird festgestelt was kann der/die Patient/In und was und wie kann er/sie einiges beüben. In der Phase legen wir gemeinsam Ihre Zielsetzung fest. Dies kann ein bestimmtes Thema oder eine konkrete Zielvorstellung sein. Der Verlauf Ihrer Therapie sowie die Dauer werden individuell durch ein persönliches Gespräch mit Ihrem Therapeuten erarbeitet und genau definiert. So bestimmen Sie mit welche alltägliche Situationen (wie z.B. Einkaufen, Fahrradfahren, Kochen usw.) Ihnen eine Unsicherheit bereiten und in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten können Sie diese sofort ausprobieren, um den Weg zurück in die Selbstständigkeit schneller zu finden.

 

Aufgaben werden am Anfang der Therapie gestellt, ausgeführt und per Video aufgenommen.

 

 

Am Ende der Intensivtherapie wird dies wiederholt, um eine Verbesserung und erzielte Fortschritte zu dokumentieren.

 

 

Inhalt der Therapie

Therapiedauer: 6 Tage á 4 Stunden

 

Therapieaufbau:                     

  • 1 Stunde Osteopathie zur Mobilisationsverbesserung
  • 1 Stunde funktionelle Mobilisation der betroffenen Strukturen
  • 2 Stunden Forced-Use Therapie

Die Forced-Use Therapie ist ein Verfahren, das Physio- und Ergotherapeuten seit Ende 80er Jahre erfolgreich einsetzen. verbunden mit einer Handfunktionstraining verhindert sie, dass Patienten mit einer Hemiparese ihre betroffene Seite vernachlässigen. Das zeitintensive Training hilft Patienten verloren gegangene Alltagsfunktionen wieder zu erlernen.

 

Therapiekosten

Pro Tag:                                      300,00 €

 

Gesamtkosten

für 6 Tage á 4 Stunden:         1800,00 €