Ergotherapie bei sensomotorischen / perzeptiven Störungen

Regelbehandlungszeit / Richtwert: 35-40 Min.

 

Eine ergotherapeutische sensomotorisch-perzeptive Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensomotorischen Fähigkeiten. Sie ist ein komplexes Behandlungsverfahren mit häufig mehreren Therapiezielen.

 

Ergotherapie wird u.a. zur Entwicklung und Verbesserung der Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen und / oder Verbesserung von Körperwahrnehmung, Geschicklichkeit, Graphomotorik, emotionaler Kompetenzen und situationsgerechten Verhaltens eingesetzt.

Indikationen

  • Bei Krankheitsbildern in der Regel mit Beteiligung des zentralen und peripheren Nervensystems und der Rezeptoren
  • Bei neurologischen Erkrankungen

Regelbehandlungszeit / Richtwert: 25-30 Min.

 

Die Ergotherapie bei motorisch-funktionellen Störungen hilft u.a. bei der Verbesserung und Erhaltung von Beweglichkeit, Mobilität, Fortbewegung, handlungsorientierter Koordination und Kraft. 

Indikation

  • Krankheitsbilder mit und ohne Beteiligung des peripheren Nervensystems und der Rezeptoren

Regelbehandlungszeit / Richtwert: 35-40 Min.

 

Ein ergotherapeutisches Hirnleistungstraining dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen. 

 

Es wird insbesondere angewendet bei Krankheitsbildern mit Beteiligung des zentralen Nervensystems, z.B. bei Funktionsstörungen / Schädigungen von Funktionen wie:

  • Aufmerksamkeit (selektive, geteilte, Wachheit)
  • Konzentration
  • Ausdauer
  • Merkfähigkeit ( Kurz – u. Langzeitgedächtnis, Merkspanne)
  • Reaktion
  • Handlungsplanung/Problemlösung
  • Gesichtsfeld mit oder ohne Neglect ( z. B. nach Schlaganfall)
  • visuelle und auditive Wahrnehmung, Wahrnehmungsgeschwindigkeit
  • Orientierung zu Ort, Raum, Zeit, Person

 

Wir behandeln in unserer Praxis

  • Neurologie: z.B nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, periphere Nervenläsionen oder bei Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, etc.
  • Handchirurgie
  • Pädiatrie/Kinder: z.B. Entwicklungsverzögerungen, ADS/ADHS, grob- und feinmotorische Defizite, Verhaltensstörungen, Lese-Rechtschreibeschwäche, Schulleistungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, geistige und/oder körperliche Behinderungen
  • Geriatrie: z.B. Morbus Alzheimer (Demenz)
  • Orthopädie/Traumatologie: z.B. nach Amputationen, Frakturen, Karpaltunnel-OP, Arthrosen, rheumatischen Erkrankungen